Hundertwasser
Kunstwerk
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missio for life

Fremde Schicksale ganz nah –missio for live

 

Die 8., 9. und 10. Klasse beschäftigte sich am Freitag, den 17.1.2020, mit dem Schicksal von Altersgenossen in drei verschiedenen Ländern.

Nach einer kurzen Einweisung in die Ausstellung „missio for live“ und die bereit gestellten Tabletts und VR-Brillen machten sich die Schülerinnen und Schüler in 3er und 4er Gruppen auf den Weg. Auf dem Tablett erschien die Aufgabe, die es jeweils zu lösen galt.

 So musste beispielsweise beim Thema Zwangsheirat in Indien mittels QR-Code die ungeheure Mitgift der Braut zusammengestellt werden, um die zukünftigen Schwiegereltern zufrieden zu stellen. An der nächsten Station sollte ein Lammcurry zubereitet werden. Die Schwiegermutter ist allerdings nicht zufrieden und verübt einen Mordanschlag. Im Krankenhaus – verlassen vom Ehemann und verstoßen von der eigenen Familie – lernt Renu, deren Geschichte hier erzählt wird , die Leiterin eines Frauenhauses kennen, die solche Frauen aufnimmt und ihnen wieder eine Zukunftschance ermöglicht.

Dieses Frauenhaus gibt es tatsächlich und wird unterstützt von Missio München.

Ähnlich ist es mit den beiden anderen Geschichten: Mercedes, ein philippinisches Mädchen, erzählt von ihrem Weg in die Zwangsprostitution und Geoffrey, ein Junge aus Tansania, berichtet wie er nach einem Motorradunfall und anschließender Behinderung Hilfe erfährt.

Alle drei Projekte gibt es wirklich. Sie Sie werden von engagierten Menschen vor Ort getragen und von Missio München unterstützt.

Ein spannender Schulvormittag!

Jakob Doll, Religionslehrer